in lippstadt 1980 geboren, arbeitete ich während meines abiturs im fotostudio und trainerin eines fitnessstudios. nach 2-jähriger kunstausbildung studierte ich in paderborn diplom sozialpädagogik/sozialarbeit. während des studiums und meiner tätigkeit im frauenhaus und anschließend im jugendamt, ließ ich mich nebenberuflich in entspannungs- und gesundheitspädagogik, heilpraktiker I, sowie ernährungsberatung und reiki in remscheid ausbilden. die richtung war stets vorgezeichnet: zunächst war eine selbstständige tätigkeit im medizinischen bereich angedacht – jedoch abseits der schulmedizin, denn für mich ist ein ganzheitlicher ansatz unverzichtbar: gesundheit bezieht sich immer in gleicher weise auf die physische, geistige und emotionale ebene. meine kreativ-künstlerische motivation vereinige ich bis heute mit sozialer ausrichtung in kunsttherapeutischen ansätzen.

im jahre 2005 kam es zur gründung des beratungsbüros.

aufgrund des hohen betreuungs –und pflegebedarfs in deutschland beriet ich bundes- und europaweit familien in der „24 stundenbetreuung“ und baute in polen und deutschland seit 2005 firmen und kooperationspartner auf. nachdem ich mich im Jahre 2013, aufgrund eigener ideeller ansprüche, von den firmen trennte, erwuchs in mir der wunsch nach mehr qualität und transparenz in diesem arbeitsfeld. aufgrund meiner jahrelangen erfahrungen, entwickelte ich schulungen für agenturen, mitarbeiterInnen und betreuungskräfte in der „24 stundenbetreuung“, um verbrauchern als auch betreuungskräften mehr transparenz zu gewähren. in diesem zusammenhang erwuchs auch mein politisches engagement für mehr würde und menschlichkeit in diesem arbeitsfeld. so erschien im jahre 2015 auch mein buch „24 stundenbetreuung – zwischen markt und menschlichkeit“.

darüber hinaus war es mir wichtig, ein instrumentarium zu schaffen, welches alleinerziehenden und menschen mit handicap ermöglicht, einen flexiblen zugang zum arbeitsmarkt zu ermöglichen, so dass ich aus den schulungen e-learning module entwickelte.

ebenfalls im Jahre 2015 erschien mein buch zum thema sexuellem missbrauch, womit ich mich seit weit über 20 Jahren beschäftige und mein engagement der unterstützung betroffener sexueller, körperlicher und seelischer gewalt gilt.

durch mein interesse entstand der dokumentarfilm „fühlen – zwischen aggressivität und hilflosigkeit“, der im Jahre 2017 erstmalig im kino ausgestrahlt wurde, der trauma, emotionen, werte aufgreift. die premiere erfolgte mit einer unstauktion. der erlös kam dem verein traumhaus, der in der traumaklinik angesiedelt ist, zugute. seither widme ich mich der forschung im bereich wertebildung in der persönlichkeitsentwicklung, insbesondere der menschenwürde, welche durch missbrauch degradiert wird. politisch setzte ich mich aktiv für die einführung des nordischen models n eutschland ein.

fokus meiner arbeit bildet stets die persönlichkeitsentfaltung. das erkennen und annehmen menschlicher bedürfnisse und einhergehender gefühle bildet die basis des sozialen miteinanders, wobei sich das miteinander selbst bereits als ein grundbedürfnis zeigt. dabei ist eine integration der vergangenheit und das verstehen der interaktion zwischen emotion und körper unerlässlich.

mit meiner familie lebe und arbeite ich größtenteils in paderborn, habe eine vorliebe für kunst, musik und natur.