Die Selbstoptimierung als Ruin des eigenen Selbst

Wie oft sind wir enttäuscht, weil wir uns haben täuschen lassen. Wir verlieben uns z.B. und mahlen uns bestimmte Vorstellungen mit dieser Person aus, obwohl wir die Person (noch) gar nicht gut kennen. Wir haben eine Vorstellung von einem bestimmten Job/Geschäftspartner und sind enttäuscht, wenn es nicht so funktioniert, wie gedacht. Wir haben Vorbilder, wie wir gerne wären. Aus unserem Wunsch wird häufig eine Erwartung. Wenn sich diese Erwartung dann wider Erwarten nicht erfüllt, sind wir enttäuscht und bemerken erst dann, dass dies das Ende der eigenen Täuschung ist.

Vorstellungen sind nicht schlecht: Sie geben Dir Hinweise über Deine Bedürfnisse, die hinter diesen Wünschen stehen. So regen Sie zur Selbstreflexion an und geben Dir Antworten auf Fragen:

In der heutigen Gesellschaft möchten sich die meisten Menschen optimieren. Erst muss  das teure Auto, das große Haus, der hübscheste Partner sein, der Beruf mit dem super Einkommen und der grenzenlosen Selbstverwrklichung. Danach folgt die innere Optimierung. Es werden Mentaltrainer und Gurus aufgesucht, die Dir erzählen, was Du denken musst, um noch erfolgreicher zu sein, was Du essen musst, um schlank und gesund zu werden oder bleiben, wie Du Dich verhalten musst, um Deinen Partner zu beeindrucken und wie Du Ansehen im Internet von Freunde erhältst, die keine Freunde sind. Bei all den „run“ um Selbstoptimierung verliert sich der Mensch selbst, so dass viele nicht mehr wissen, wer sie wirklich sind und was sie eigentlich gerne tun. Es geht um Anerkennung und der starke Wunsch geliebt zu werden, wobei der Einzelne vergisst, dass er schon immer geliebt wurde. Du bist liebenswert – unabhängig Deiner Leistung, Deines Status und Deines Aussehens. Wer das erkannt hat, lebt und liebt sein Selbst.

Dann bist Du der erfolgreichste Mensch!

Denn am Ende kommen wir da an, wo wir am Anfang waren und erkennen, dass wir das suchten, was wir bereits hatten.

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