Die Qual der Wahl und das Dilemma der Ent-Scheidungen

Wer die Wahl hat, hat die Qual heißt es so schön. Und so führen Ent-Scheidungen nicht selten zu Überforderungen und werden gerne aufgeschoben – jedoch nicht gelöst. Jede Entscheidung hat auch etwas mit Scheidung zu tun, wie der Name schon sagt. Wenn ich durch eine Tür gehe, schließt sich dafür eine Andere. Das Problem ist bei vielen Menschen nicht das Handeln an sich, sondern die Konsequenzen der Ent-Scheidung zu er-tragen. Und mit dem vermeintlichen Verlust umzugehen. Sie sehen in dem Moment nur den Verlust und nicht den Gewinn. Denn eines ist klar: Wer keine Ent-Scheidungen trifft und sich alle Türen offen hält, dem werden sich langfristig alle Türen verschließen. Und auch dafür muss jeder die Konsequenzen tragen.
So fühlen sich in ihrem Alltag oft überfordert, sind in Konflikte verwickelt. Der Mythos der Überforderung kommt häufig durch fehlende Ent-Scheidungen. Dadurch häuft sich Unklarheit an, die sich im alltäglichen Handeln wiederspiegelt. Es wird nichts abgearbeitet. Es ist so, als wenn du auf deinem Schreibtisch zig geöffnete Akten hast, die du nicht bearbeitest und schließt. Unklarheit führt immer zu Unzufriedenheit und langfristig zu seelischen – körperlichen Symptomen. Die eigene Weiterentwicklung wird durch einen selbst be-hindert.
Nur ein bewusstes Hinterfragen der eigenen Bedürfnisse und verarbeiten seiner Erfahrungen führt zu einer klaren Sicht und erleichtert in vielerlei Hinsicht die richtige Ent-Scheidung.

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